TEILEN

Als Kooperationspartner unterstützt Audi das Team vor allem in den Kompetenzbereichen Leichtbau und E-Mobilität sowie beim permanenten Allradantrieb quattro und beim pilotierten Fahren. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auch auf das Testen, Erproben und Absichern der Qualität. In puncto Design unterstützt das Audi Konzept Design München die Ingenieure und überarbeitete den Rover, der künftig „Audi lunar quattro“ heißen wird. Als Kooperationspartner unterstützt Audi das deutsche Team „Part-Time-Scientists“ beim Raumfahrt-Wettbewerb Google Lunar XPRIZE. Das ehrgeizige Ziel ist die Landung eines Rovers auf dem Mond. Audi unterstützt die Gruppe von 35 Ingenieuren mit seinem Know-how auf vielen Technikfeldern.

Google Lunar XPRIZE, Audi lunar quattro
Google Lunar XPRIZE, Audi lunar quattro

„Der Gedanke einer privat finanzierten Mission zum Mond ist faszinierend“, sagt Luca de Meo, Audi Vorstand Vertrieb und Marketing. „Und innovative Ideen brauchen Unterstützer, die sie voranbringen. Mit unserem Engagement bei den Part-Time-Scientists wollen wir ein Signal setzen und auch andere Partner animieren, ihr Know-how einzubringen.“

Audi lunar quattro

Das Mondfahrzeug wurde in verschiedenen Testschleifen entwickelt und verfügt über folgende Komponenten: Ein verstellbares Solarpanel fängt das Sonnenlicht auf und leitet es in eine Lithium-Ionen-Batterie, die insgesamt vier E-Radnabenmotoren speist. Insgesamt beträgt die Höchstgeschwindigkeit des Mond-Rovers 3,6 km/h. Besonders wichtig bei der unebenen Mondoberfläche sind jedoch die Offroad-Eigenschaften sowie die Fähigkeit zur sicheren Orientierung. An der Front des Fahrzeugs befinden sich Kameras zwei stereoskopische und eine wissenschaftliche. Letztere dient der Materialuntersuchung.

John F. Kennedy und Wernher von Braun
John F. Kennedy und Wernher von Braun

Google Lunar XPRIZE

Der Google Lunar XPRIZE ist ein Raumfahrt-Wettbewerb, der sich an Ingenieure und Unternehmer aus der ganzen Welt wendet. Um zu gewinnen, muss ein privates Team einen Rover auf den Mond bringen, der dort mindestens 500 Meter zurücklegt und hochauflösende Bilder und Videos zur Erde übermittelt. Die Landefähre mit dem Audi lunar quattro soll bis 2017 an Bord einer Trägerrakete ihre Mission zum Mond starten. Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Audi Vorstand Technische Entwicklung: „Gerne unterstützen wir dieses Projekt mit unserem Know‑how, von Leichtbau über Elektronik bis hin zur Robotik.“.