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Frankfurt am Main, 3. April 2017. Am 23. April 2017 öffnet das Städel Museum bei freiem Eintritt seine Türen und heißt alle Interessierten herzlich willkommen in Deutschlands ältester bürgerlicher Museumsstiftung. Der erstmalig stattfindende „Tag der Begegnung“ im Städel steht ganz im Zeichen des Zusammentreffens und Austauschs verschiedenster Besucher. Den Rahmen dafür bieten zahlreiche Vermittlungsformate, welche die enorme Vielfalt und kunsthistorische Bandbreite der Städelschen Sammlung näherbringen und zum schlaglichtartigen bis ausgiebigen Erkunden von 700 Jahren Kunstgeschichte einladen. Den ganzen Tag über besteht die Möglichkeit, an Führungen teilzunehmen oder an Wissensstationen individuell mit Kunstvermittlern ins Gespräch zu kommen – und das in insgesamt 17 verschiedenen Sprachen: Arabisch, Bosnisch, Bulgarisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Griechisch, Italienisch, Japanisch, Kroatisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch und Türkisch. Familien mit Kindern können die Kunst im Städel auf spielerische Weise kennenlernen und in kreativen Workshops selbst gestalterisch tätig werden. Führungen in Gebärdensprache und mit ausführlichen Bildbeschreibungen ergänzen das Programm. Abgerundet wird der Tag mit jazzigen Klängen sowie kulinarischen Snacks und Köstlichkeiten. „Seit meiner Ankunft im Oktober 2016 erlebe ich Frankfurt aus nächster Nähe in seiner ungemeinen Weltoffenheit, Dynamik und Vielfalt, die in der Metropole am Main schon lange Tradition haben. Der ‚Tag der Begegnung‘ im Städel spiegelt und feiert das, was hier bemerkenswerter Alltag ist, in einer der zentralen Kulturinstitutionen der Stadt. Seit seiner Gründung ist das Städel Museum ein wichtiger Ort der Zusammenkunft und des Austausches, der einen essenziellen Baustein der Zivilgesellschaft darstellt“, kommentiert Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, die Veranstaltung.

Wie generell in der Ausrichtung und Gestaltung seines gesamten Vermittlungs- und Veranstaltungsangebots spricht das Städel Museum auch am „Tag der Begegnung“ in umfassendem Maße eine breite Besucherpalette aller Altersgruppen sowie unterschiedlichster sozialer, geografischer und kultureller Herkunft an – von alteingesessenen Frankfurtern bis zu Neuankömmlingen in der Stadt.

Autor | Bilder: www.staedelmuseum.de