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Zum ersten Mal präsentierte sich die aufstrebende Berliner Jungdesignerin Leonie Mergen am 18. Januar 2017 der Berliner Modewelt und der Öffentlichkeit auf der diesjährigen Mercedes-Benz Fashion Week Berlin mit ihrer inspirierenden „Karabakh-Collection“.

Über 500 Gäste folgten der Fashion Show-Einladung und bestaunten die facettenreichen Kreationen der Designerin Leonie Mergen, unter ihnen auch einige prominente Gäste, bekannt aus Film, Fernsehen und Medien, wie u.a.: Carolin Niemczyk (Sängerin, Glasperlenspiel), Langston Uibel (Schauspieler), Anna Hiltrop (Model), Dari Maximova (Model) und Timmi Trinks (Schauspieler).

Das reiche Kulturerbe Aserbaidschans ist eine Inspiration für Leonie Mergen. Ihre aktuelle Kollektion für Herbst/Winter 2017/18 besteht aus einer Reihe von Kreationen, die von der traditionellen Kleidung der aserbaidschanischen Bergkarabach-Region inspiriert wird. Die interpretierten Muster der Kompositionen erinnern an die bekannten Teppiche des Landes, mit charakteristischen Ausschnitten und weit fallenden Mänteln, die sich in der Kleidung für Männer und Frauen gleichermaßen wiederfinden. Aserbaidschan liegt an der historischen Seidenstraße und ist zudem führend in der Pferdezucht. Dies sieht man auch Leonies Design an: Accessoires aus Leder, die sich an die Reittradition anlehnen, und aufwendige Seidenverarbeitungen spielen in ihrer Kollektion eine wichtige Rolle.

Leonie Mergen entdeckte ihr Interesse für Mode in frühester Kindheit. Und dieses Interesse ließ sie nicht mehr los, weshalb sie sich an der Berliner Internationalen Kunsthochschule für Mode ESMOD einschrieb und 2014 ihren Bachelor-Abschluss erwarb. Während des Studiums absolvierte sie Praktika bei EDSOR Berlin, HELLMANN Menswear und Dawid Tomaszewski, welche ihr unschätzbare Erfahrungen einbrachten.

Direkt nach Abschluss ihres Studiums brachte sie ihre erste Kollektion „Public Boudoir“ heraus, die aus einer Reihe von schwarzen und cremefarbenen Ensembles bestand, Farbtöne, die für Frühjahrs- und Sommermode sehr untypisch sind. 2017 präsentiert Leonie Mergen nun ihre Folgekollektion „Karabakh-Collection“, die stark von der aserbaidschanischen Kultur beeinflusst ist. Obwohl beide Kollektionen augenscheinlich unterschiedlich sind, zeigt sich in ihnen doch auf eindeutige Weise der Mut der kreativen jungen Frau.

Leonie Mergen ist immer darauf bedacht, alle Nuancen zu perfektionieren. „Es ist wichtig, dass alle Details stimmig und akkurat sind“, sagt Leonie. „Angefangen beim Beleuchtungskonzept bis hin zur Auswahl der passenden Musik und der Fertigung des gedruckten Hintergrundmaterials.“ Leonie denkt stets an die Zukunft und plant bereits ihre nächsten Karriereschritte.

www.leoniemergen.com

Autor: Jens Bernhard & Dr. Wolf Gust | Bilder: Mercedes-Benz Fashion

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