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Nicht nach  Cannes zu den Internationalen Filmfestspielen, sondern nach Frankfurtzog es gestern den Schauspielers Moritz Bleibtreu . „Es läuft kein Film von mir“, begründete er, warum er nicht in Südfrankreich sei.

Bleibtreu düste aber vor Kurzem schon an die Côte d’Azur, weil dort seit neuestem auch ein Festival für Serien, das „Canneseries“ stattgefindet. „Ich habe mit Iris Berben die Serie ,Die Protokollantin’ gedreht“, erzählt der 46-Jährige.

Vor einigen Monaten feierte er übrigens hier in der Mainmetropole die Premiere seines Streifens „Nur Gott kann mich richten“, der er auch in Frankfurt gedreht wurde. Gestern war er hier, weil der Uhrenhersteller „IWC“ in seiner Niederlassung an der Goethestraße ein Jubiläum feierte. Seit 150 Jahren gibt es das Unternehmen nun schon.

Uhren, so Bleibtreu, „sind der einzige Schmuck, den ein Mann tragen kann“. Er habe viele verschiedene Zeitmesser diverser Herstellern. „Ich mag Uhren sehr, aber sie sind mir nicht wichtig“, erklärte der mehrfach ausgezeichnete Mime, der unter anderem zweimal die „Goldene Romy“ für den beliebtesten Schauspieler bekommen hat. „Uhren sind Luxusartikel und Luxus, das sind Dinge, die man nicht unbedingt braucht“, findet Bleibtreu.

Für ein Abstecher nach Cannes hätte er ohnehin keine Zeit gehabt, weil er gerade ein Musical drehe – und zwar ,Ich war noch niemals in New York’“.

Text: Enrico Sauda  Bild: Bernd Kammerer